Marlice – Eine Vision für Afrika

Ein Film von Philip Selkirk

Philip Rattray Selkirk, 1964 im englischen Oxfordshire geboren, studierte in Wien und Berlin Geschichte und Betriebswirtschaft. Nach seinem Examen arbeitete er als Manager in der Bau- und Immobilienbranche in Berlin. 1997 wechselte er in das Filmgeschäft, zunächst zu Dieter Geisslers Produktionsfirma Cinemagic (»Die Unendliche Geschichte«). Zwei Jahre später trat Selkirk in die Geschäftsleitung der hr-Tochter Taunusfilm (später: Cinemedia) ein. Als Executive Producer betreute er dort die deutsch-kanadischen Koproduktionen »Blackwoods« und »Heart of America« von Uwe Boll. Im Sommer 2002 machte sich Selkirk selbstständig und gründete in Wiesbaden die Selkirk Pictures & Enterprises Ltd.. Mit »Castro«, einer Koproduktion von arte und Bayerischem Rundfunk, legte Selkirk 2003 sein Dokumentarfilm-Debüt vor. Seitdem produziert er regelmäßig für arte, den BR, das ZDF und andere, vor allem öffentlich-rechtliche TV-Sender. So lief Ende 2007 anlässlich der Ermordung der pakistanischen Oppositionsführerin Benazir Bhutto sein 2005 entstandener Film »Benazir Bhutto – Tochter der Macht« im ARD-Hauptprogramm. Unter den aufsehenerregenden Eigenproduktionen Philip Selkirks ist besonders die 2007 fertiggestellte Motorsport-Hommage »Mille Miglia – The Spirit of a Legend« zu nennen, in der er gemeinsam mit dem Fotografen Stephan Heimann das legendäre Traditions-Autorennen Mille Miglia erstmals in Spielfilmlänge dokumentierte und bei dieser Gelegenheit authentische Zeitzeugen-Statements von Rennsport-Ikonen wie Sir Stirling Moss, Graf Giannino Marzotto und Jochen Mass für die Nachwelt auf Film bannte. Der 92-minütige Dokumentarfilm wird zwischenzeitlich weltweit u.a. von Discovery Channel ausgestrahlt.